Das Weiseler Grenzsteinbuch
Alte Grenzen und Grenzsteine in der Gemarkung Weisel
Steinerne Zeugen in Wald und Flur erinnern an ehemalige Herrschaften und Territorien
Mit über 200 Abbildungen
Weiseler Geschichte(n) Band IX. Hg. Forschungsgruppe Weiseler
Geschichte und Gemeinde Weisel, Weisel (Eigenverlag) 2024, 136 Seiten, Hardcover, 14,00 Euro, einschließlich einer Gemarkungskarte 90x70 cm sowie einer Gemarkungskarte Nonnenwald DIN-A2 mit den eingezeichneten Grenzsteinen. Bei Bestellung zzgl. Versandkosten.
Inhalt:
Im Jahr 2023 begannen Hermann Knecht und Theo Dillenberger von der Forschungsgruppe Weiseler Geschichte(n) damit, die Weiseler Gemarkungsgrenzen systematisch nach alten Grenzsteinen abzusuchen, nachdem festgestellt worden war, dass einige der Steine, die früher noch im Gelände standen, mittlerweile verschwunden waren.Sie wurden fündig und begannen mit der systematischen Aufnahme der Steine, katalogisierten und fotografierten sie, ermittelten ihren Standort per GPS und setzten einige von ihnen, die mittlerweile ausgegraben oder verschüttet waren, wieder an ihren alten Platz.Wie wichtig es ist, diesen alten Kulturdenkmälern mehr Aufmerksamkeit zu schenken, damit sie geschützt sind und nicht weiter zerstört werden, zeigte sich noch während der Arbeit an diesem Buch, als einer der schönsten Steine, der jahrhundertelang mitten auf einem Forstweg gestanden hatte, im Dezember 2023 bei Waldarbeiten ausgerissen und beschädigt wurde (Stein Nr. W30). Hermann Knecht und Theo
Dillenberger konnten ihn glücklicherweise mit Hilfe des Bürgermeisters Hubert Erdkamp wieder einsetzen. Möge dieses Buch, zu dessen Einleitung Margit Göttert vieles beigetragen hat, die Menschen in Weisel und Umgebung dafür sensibilisieren, dass es sich lohnt, die alten Grenzsteine als Kulturgüter zu
bewahren und zu schützen, damit sie auch noch späteren Generationen ihre Geschichte erzählen.
Buchbestellungen: Hermann Knecht
Buchbestellungen: Theo Dillenberger